Willkommen!

Willkommen auf den neuen Seiten meiner Ahnenforschung. Ich werde hier überwiegend Zufallsfunde aus öffentlichen Medien sowie Archivfunde zu den häufigsten Namen meiner Genealogie Wassenberg, Kurth, Martell und Tatro posten. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Namen Wasenberg.

Uwe Wassenberg – mtDNA Haplogruppe V

Heute habe ich das Ergebnis des DNA-Tests mütterlicherseits (mtDNA) erhalten. Ich gehöre zur Gruppe V.

Wikipedia sagt dazu:

Haplogruppe V entstand (wie Haplogruppe H) aus der Haplogruppe HV, vermutlich vor etwa 12.000 Jahren auf der Iberischen Halbinsel. Heute ist sie mit Konzentrationen von über zehn Prozent bei den Matmata-Berbern Tunesiens, unter den Basken sowie den Saamen (Lappen) Skandinaviens vertreten.
In seinem populären Buch Die sieben Töchter Evas gibt Bryan Sykes der Urmutter dieser mtDNA-Haplogruppe den Namen Velda.

Für Interessierte:
HVR1: 16298C, 16519C
HVR2: 72C, 263G, 309.1C, 315.1C

14. August – Ein historisches Datum für Düsseldorf

Der 14. August ist für die Düsseldorf ein bedeutsames historisches Datum. Zum einen wurden der Stadt am 14. August 1288 durch Graf Adolf von Berg die Stadtrechte verliehen.

560 Jahre später, am 14. August 1848, wurde der preußische König Friedrich Wilhelm IV. auf der Königsallee – damals noch Kastanienallee genannt – mit Pferdeäpfeln beworfen. „14. August – Ein historisches Datum für Düsseldorf“ weiterlesen

Uwe Wassenberg – Haplogruppe R1b1a2 (R-M269)

Am gestrigen Samstag (21. Juli 2012) sind die ersten Ergebnisse des DNA-Tests eingetroffen. Ich gehöre zur Haplogruppe R1b1a2 (R-M269), die in Westeuropa sehr verbreitet ist. Für die nächsten Wochen erwarte ich noch die Erweiterung auf 25 bzw. 37 Marker.

Zertifikat Y-DNA 12 Marker
Zertifikat Y-DNA 12 Marker

Es wird angenommen, dass die Haplogruppe R in Nordwestasien vor 30.000 bis 35.000 Jahren erstmals auftrat. Die eher seltenen Formen der Chromosomen der Haplogruppe R, sowie die häufigsten Fälle der mit ihr eng verwandten Haplogruppe Q, werden interessanterweise unter Bevölkerungen in Mittelasien, in Südasien, in Australien, in Sibirien, bei amerikanischen Ureinwohnern, in Ägypten und in Kamerun gefunden. Sie ist die häufigste Haplogruppe in Europa.
Die Haplogruppe R1b wiederum ist eine Untergruppe von R1. Die Mutation M342 trägt zu ihrer Unterscheidung bei. Innerhalb der Mutation M342 trat eine weitere Mutation auf, die obengenannte Mutation M269, der meine DNA angehört. Träger mit dieser Mutation gehören zur Haplogruppe R1b1a2.

Die Haplogruppe R1b1a2 entstand vor ca. 9.500 Jahren in der Region um das Schwarze Meer. Die Einwanderung dieser Gruppe nach Europa erfolgte frühestens mit der Ausbreitung der Landwirtschaft ab 7.000 v.Chr., höchstwahrscheinlich besteht auch ein starker Zusammenhang mit den Indoeuropäern, die sich erst etwas später in mehreren Wellen nach Europa ausbreiteten.
In Ägypten macht diese Gruppe heute unter 1% aus und ist sicher teilweise auf europäische Einwanderung während der letzten 2.000 Jahre zurück zu führen.

Ein bekanntes Mitglied dieser DNA-Gruppe ist der ägyptische Pharao Tutanchamun. Tutanchamun war der letzte Pharao der 18. Dynastie und regierte von 1332 bis 1323 v. Chr.. Seine väterliche Linie beginnt mit Pharao Thutmosis I. welcher etwa von 1504 v. Chr. bis 1492 v. Chr. regierte. Dessen väterliche Herkunft ist unbekannt.
Es ist deshalb derzeit noch unklar, wie diese Linie aus dem Ursprungsgebiet nach Ägypten kam. Die frühesten Anzeichen für Ackerbau sind aus der Zeit um 5.000 v.Chr. bekannt, es ist möglich, dass bereits mit der Ausbreitung des Ackerbaus aus der Region des fruchtbaren Halbmondes die Haplogruppe R1b1a2 aus dem Norden nach Ägypten gelangte.
Ebenso kommt die vierte Ausbreitungswelle der vermutlich indoeuropäischen Kurgankultur zwischen 2.500 und 2.200 v.Chr. in Frage. Diese Kultur breitete sich bereits ab ca. 4.400 v.Chr. auch nach Europa aus wodurch der Zusammenhang mit der Haplogruppe R1b1a2 erklärt werden kann. Die Haplogruppe R1b1a2 war sicherlich auch im Reich der indoeuropäischen Hethiter in Anatolien weit verbreitet. Aus der Regierungszeit Echnatons oder Tutanchamuns ist aus den Archiven der Hethiter ein Brief einer ägyptischen Königin überliefert. In diesem Brief bittet sie den König der Hethiter um einen seiner Söhne als neuen Pharao, da Ihr Gatte tot sei und sie keinen Sohn habe.

Quellen:
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Haplogruppe_R_(Y-DNA)

IGenea
http://www.igenea.com/?aff=15000&c=46

Uwe goes DNA: Proben im Labor in den USA angekommen / Test in Arbeit

Am 9. Juni 2012 sind die Proben im der IGenea-Zentrale in der Schweiz angekommen, wie ich der Statusmail entnehmen konnte. Die Proben wurden in das Familytree-Labor in den USA weitergeleitet, die ihrerseits den Empfang der Speichelproben am 11. Juni 2012 bestätigten und mir die Login-Daten für den ftdna-Account mitteilten, wo ich den Status der Proben verfolgen kann.
Die ersten Ergebnisse sollen am 27. Juli 2012 (12-Marker) kommen, das Ergebnis für die 25 bzw. 37 Marker der Y-DNA sollen dann am 10. August folgen. Es bleibt also noch ein paar Wochen spannend.

Sollte bei einem Mitleser dieses Blogs ebenfalls das Interesse bestehen, einen DNA-Test zu machen, der kann den gewünschten Test unter dem folgenden Link bestellen: Hier klicken / Click here.
Bei Angabe meiner Labornummer E15777 gewährt IGenea 5% Rabatt auf den Bestellwert.

Wassenberg Eintrag bei ysearch.org (Y-DNA-Datenbank)

DYS 393: 13
DYS 390: 23
DYS 19/394: 14
DYS 391: 11
DYS 385a: 11
DYS 385b: 14
DYS 426: 13
DYS 388: 12
DYS 439: 13
DYS 389-1: 13
DYS 389-2: 28
DYS 392: 13

Haplogroup: Unknown

Last name: Wassenberg
Variant spellings:

Tested with: Family Tree DNA
Contact person: Mike Wassenberg
http://www.ysearch.org/alphalist_view.asp?uid=&letter=W&lastname=Wassenberg&viewuid=GU5NJ&p=0#

Most distant known paternal ancestor on the direct male line
First Name: Gerhard
Last Name: Wassenberg
Year Born: 1667
Year Died: 1733
Country of Origin: Lohne, Germany

Uwe goes DNA – Probenentnahmeset eingetroffen

Probenentnahmeset IGenea

 Nach 4 Tagen des Wartens ist der Brief mit dem Probenentnahmeset am heutigen Montag eingetroffen. Der Set enthält 2 Abstrichbürsten für die Speichelprobe-Entnahme, 2 Sammelbehälter-Röhrchen für die sichere Aufbewahrung der DNA-Proben, 1 Analysevereinbarung für die Einwilligung zum DNA-Test (muss unterschrieben werden), 1Freigabeformular zur Einwilligung zum uneingeschränkten Zugang zur Datenbank (freiwillig, kann unterschrieben werden) sowie ein Rückantwortumschlag zur Rücksendung der Proben.

Als nächstes öffnet man mit sauberen Händen vorsichtig die Plastikverpackung der ersten Abstrichbürste und entnimmt diese, aufpassen, dass man nicht mit den Händen den Bürstenkopf berührt und verunreinigt. Anschließend streicht man mit der Bürste etwa eine Minute lang mehrfach kräftig über die Innenseite der Wange. Keine Angst, die Schleimhäute des Mundinnenraums werden nicht verletzt.

Probenentnahmeset IGenea

Nachfolgend öffnet man den Deckel des Probenbehälters und steckt den Bürstenkopf hinein, durch Druck auf den oberen Teil des Bürstengriffes wird der Bürstenkopf entriegelt und verbleibt im Probenbehälter, der nachfolgend wieder gut verschlossen und in den Versandumschlag gesteckt wird. Anschließend wiederholt man die ganze Prozedur mit der zweiten Abstrichbürste. Nicht vergessen, die Analysevereinbarung mit in den Rücksendeumschlag zu stecken, diesen dann verschließen und per Post an das Labor bzw. ihren Anbieter zu schicken.

Versandfertiger Probenentnahmeset

Die DNA-Proben werden sicher eingelagert, das hat den Vorteil, dass für spätere ergänzende Tests keine DNA-Proben mehr entnommen werden müssen. Diese eingelagerten Proben werden erst auf Anforderung vernichtet.

Und jetzt harre ich der Dinge, die da kommen und auf die Mail, die mir das Ergebnis und den Zugang zur Datenbank eröffnen. In etwa 4-6 Wochen sollte es soweit sein. 😉

(E-15777)

Uwe goes DNA – DNA-Test bestellt

Nun bin ich schon einige Jahrzehnte in meiner Ahnenforschung tätig und habe in den letzten Jahren immer wieder überlegt, einen DNA-Test zu machen.
Auf die Idee gekommen bin ich nach der Lektüre des Buches „Die sieben Töchter Evas“ von Bryan Sykes. „Die sieben Töchter Evas“ ist ein von Bryan Sykes verfasstes Buch über die Theorie, dass nahezu jeder Mensch in Europa per mitochondrialer DNA einer von sieben Urmüttern zugewiesen werden kann, von der er abstammt. Sykes erklärt die Prinzipien der Genetik und der menschlichen Evolution, der Besonderheiten von mitochondrialer Genetik und die Analysen von alter DNA, mit denen er heutige Menschen in Verbindung mit urgeschichtlichen Vorfahren bringt.

In der Nacht zum Donnerstag (7. Mai 2012) habe ich mich nun endlich dazu überredet, einen DNA-Test zu bestellen und werde hier nun den Ablauf von der Bestellung bis zum Empfang des Ergebnisses schildern. Der Bestellung voraus ging eine Recherche über verschiedene Firmen, die solche Tests anbieten. Meine Wahl fiel auf die Firma IGENEA in der Schweiz. Diese bieten einen halbwegs preiswerten Test der Mitochondrien-DNA (mtDNA basic – 79,00 EUR) an. Bei diesem Basic-Test werden 12 Marker untersucht, da ich aber die männliche Linie testen lassen will, fiel meine Wahl auf den 10 Euro teureren Test Y-DNA basic. Und da ich mich dann doch nicht lumpen lassen wollte, habe ich dann doch den erweiterten Test Y-DNA basic plus zu 129,00 EUR bestellt, bei dem 37 Marker untersucht werden  und mit dem sich eventuelle verwandtschaftliche Verhältnisse doch um einiges genauer nachweisen lassen.

Nun warte ich auf  den Probeabnahme-Set, um die Speichelprobe abzugeben und diese einzusenden. 4-6 Wochen nach dem einsenden soll das Ergebnis dann online verfügbar sein. Auch lässt sich dann das Ergebnis in verschiedene Datenbanken eintragen um diese DNA dann mit der DNA von Menschen aus aller Welt zu vergleichen.

Link zu IGENEA
— Will be continued —

Stammbaum-Seiten rüsten mit DNA-Analyse auf

Die Ahnenforschungswebsite Ancestry http://ancestry.com rüstet ihr Werkzeugarsenal auf und verbindet erstmals DNA-Auswertung mit Social Networking. Die Teilnehmer können ihre eigene Proben scannen lassen, im „Genpool“ der Seite automatisch nach Verwandten suchen und sich über die genetische Ethnizität der eigenen Familie informieren. Nach FamilyTree DNA und 23andMe ist die Firma nun damit der dritte Anbieter, der die Genalayse in den eigenen Service integriert.

99 Dollar (rund 77 Euro) verlangt Ancestry.com für den Service. Den zahlenden Mitgliedern wird ein Satz zur Entnahme von Speichel nebst Anleitung zugesandt, den diese nach Abgabe der Körperflüssigkeits-Probe wieder retournieren. Im Labor wird daraufhin über einen Test nach autosomalen Merkmalen nach dem Microarray-Verfahren eine „DNA Map“ erstellt, die als Profil des Genoms fungiert.
Auf Vergleichsbasis von derzeit 100.000 weltweit entnommenen Samples erfährt die Person daraufhin umgehend mehr über den Ursprung ihrer Familie. Eine pensionierte Polizistin aus Kalifornien erfuhr auf diesem Wege, dass 40 Prozent ihrer Ahnen wahrscheinlich britischer Herkunft waren. Einige Zeit später konnte sie in der Community des Genealogie-Dienstes einen bislang nicht im Stammbaum vertretenen Cousin ausfindig machen, berichtet das Wall Street Journal.

Findet der Service über den DNA-Abgleich verwandte Personen im Ancestry-Netzwerk, so werden beide über die Entdeckung informiert und können über die Plattform Kontakt zueinander aufnehmen. Der Abgleich erlaubt, mit absteigender, jedoch insgesamt noch sehr hoher Genauigkeit, eine Identifikation von Familienmitgliedern bis zum vierten und fünften Verwandtschaftsgrad.

Die Erfolgsrate der Verwandtschaftssuche als auch die Genauigkeit der genealogischen Analyse nimmt mit der Anzahl der Teilnehmer am Prüfverfahren zu. Das Portal verfügt über 1,9 Mio. Mitglieder. Während 23andMe die Freigabe der Genom-Analyse zur Personensuche nicht voraussetzt, müssen sich User von Ancestry.com mit der Automatisierung dieses Vorganges einverstanden erklären, was natürlich – wie diese Verwendung der Technologe an sich – Bedenken in Sachen Datenschutz aufwirft.

Als interessant erweist sich die genetisch aufgepeppte Online-Ahnenforschung für Adoptivkinder. Ein User von 23andMe wurde über die Website von einer Person kontaktiert, die in den Raum stellte, eventuell seine Schwester zu sein, die auf der Suche nach ihren biologischen Eltern sei. Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um das Kind, das noch vor seiner Geburt zur Adoption freigegeben worden war. Ein Umstand, von dem er bis zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst hatte.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120519001

Paul Salitter – Führer der dritten Judendeportation aus Düsseldorf vom 11. Dez. 1941

Am 11. Dezember 2011 jährte sich zum 70. Mal der Tag, an dem eine Deportation von jüdischen Menschen aus dem Rheinland von Düsseldorf aus in Richtung Osten durchgeführt wurde.
Jeder Angehörige der Polizei konnte bereits am 1. Dezember 1941 in den »Mitteilungsblättern für die Schulung der Ordnungspolizei« nachlesen, was mit diesen Menschen passieren sollte: „Das Wort des Führers, dass ein vom Judentum angezettelter neuer Krieg nicht die Zerschlagung des antisemitischen Deutschland, sondern vielmehr das Ende des Judentums bringen werde, wird in diesen Tagen vollstreckt. Die gewaltigen Räume des Ostens, die Deutschland und Europa nun zur Kolonisation zur Verfügung stehen, ermöglichen in naher Zukunft auch die endgültige Lösung des jüdischen Problems, d.h. nicht nur die Entmachtung, sondern die tatsächliche Ausscheidung der parasitären Rasse aus der europäischen Völkerfamilie. Was noch vor 2 Jahren unmöglich erschien, wird nun Schritt für Schritt Wirklichkeit: Am Ende dieses Krieges steht das judenfreie Europa.“ „Paul Salitter – Führer der dritten Judendeportation aus Düsseldorf vom 11. Dez. 1941“ weiterlesen

Wassenberg-Namensträger im Düsseldorfer Adressbuch von 1888

Auszug aus dem Düsseldorfer Adressbuch von 1888, herausgegeben 1889

Wassenberg, Christian – Fuhrmann Ritterstraße 27
Wassenberg, Christian – Plisterergeselle Krämerstraße 6
Wassenberg, Christian – Tagelöhner Ritterstraße 30

Wassenberg, Franz – Tagelöhner Cölner Str. 321

Wassenberg, Heinrich – Fabrikarbeiter Mörsenbroich 76a
Wassenberg, Herbert – Schlossergeselle Derendorfer Straße 66

Wassenberg, Johann – Anstreichergeselle Blücherstraße 12
Wassenberg, Johann – Stuckateur Krämerstraße 18
Wassenberg, Johann – Tagelöhner Ritterstr. 26
Wassenberg, Josef – Schankwirt Eintrachtstraße 2

Wassenberg, Peter – Tagelöhner Marktstraße 16

Wassenberg, Wilhelm – Tagelöhner Kirchstraße 55a

Carl Wwe Wassenberg, geb. Feller Hafenwallstraße 4
Otto Wwe Wassenberg, geb. Schmitz Ritterstraße 29
Philipp Wwe Wassenberg, geb. Klein Bilker Allee 8