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100 Jahre Düsseldorfer Aquazoo / Löbbecke-Museum 2004 |
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Düsseldorf -
Düsseldorf heute
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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 31. März 2004 |
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Die Keimzelle des weit über Düsseldorf hinaus bekannten Aquazoos - das ist das Löbbecke-Museum. Am 4. März 1904, vor 100 Jahren also, wurde das Museum in einem alten Lagerhaus am Rhein eröffnet.
Heute, als Bestandteil des Aquazoos im Nordpark, zählt das Museum rund 500.000 Besucher im Jahr. Es ist damit das meistbesuchte Kulturinstitut in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Die Gründung des Museums geht auf den Apotheker Theodor Löbbecke zurück. Er besaß eine der bedeutendsten Sammlungen von Muscheln und Schnecken in Europa und war ein anerkannter Privatgelehrter. 1873 gab er seine Apotheke in Duisburg auf und zog nach Düsseldorf. An der Schadowstraße brachte er seine Sammlung zunächst in ein privates Museum - das Löbbeckeanum - ein. 1901 stiftete seine Witwe der Stadt die Sammlungen als Grundstock für ein öffentliches Museum. Es wurde am 4. März 1904 als Abteilung des Historischen Museums am Rhein eröffnet. 1921 wurden der Düsseldorfer Stadtzoo und das Löbbecke-Museum eine Einheit. 1930 zog das Museum in einen Neubau auf dem Zoogelände am Brehmplatz. Nach völliger Zerstörung in den Kriegsjahren 1945/46 fand das Museum in einem alten Kriegsbunker an der Speldorfer Straße eine neue Bleibe. Dort kam im März 1948 auch ein Aquarium hinzu. Es war die Geburtsstunde des heutigen Duos Aquazoo - Löbbecke Museum. 1987 schließlich konnte der Neubau im Nordpark bezogen werden. Das Haus, konzipiert für eine halbe Million Besucher, wurde im ersten Jahr nach seiner Eröffnung vom Publikum geradezu überrannt: Eine Million Besucher drängte es zu den lebenden Tieren - und den Schnecken und Muscheln von Theodor Löbbecke... |