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NRW-Stiftungen ersteigerten Heine- und Schumann-Kostbarkeiten für das Düsseldorfer Heine-Institut |
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Düsseldorf -
Düsseldorfer Personen
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Geschrieben von Administrator
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Montag, 26. Januar 2004 |
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Reich beschenkt wurde in diesen Tagen das Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut: Bei einer Auktion in Basel konnten die Nordrhein-Westfalen-Stiftung und die Kunststiftung NRW einige herausragende Handschriften ersteigern, zu denen auch die originale Niederschrift von Heines "Nachtgedanken", ein Fragment aus dem nicht weniger bekannten Versepos "Deutschland. Ein Wintermärchen" und zwei Briefe Robert Schumanns gehören. Die äußerst wertvollen Autographen werden dem Archiv des Düsseldorfer Heine-Instituts als Dauerleihgabe von den Stiftungen überlassen.
Wertvolle Autographen werden der Öffentlichkeit zugänglich
Die Handschriften von Heine und Schumann befanden sich bislang in Privatbesitz. Als bekannt wurde, dass sie in Basel zur Versteigerung gelangen würden, einigten sich die beiden Landesstiftungen darauf, diese für NRW besonders wertvollen Autographen zu erwerben und im Düsseldorfer Heine-Institut mit seinem Heine- und Schumann-Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben der Niederschrift der "Nachtgedanken" und dem "rheinischen" Fragment aus dem "Wintermärchen" ist auch ein ausführlicher, französisch geschriebener Brief Heines erworben worden, den er 1843 aus Hamburg an seine Frau Mathilde schrieb. Die beiden Briefe Robert Schumanns stammen aus dem Jahre 1853 - seiner Düsseldorfer Zeit - und richten sich an den Leipziger Verleger Friedrich Whistling und den Londoner Verleger Alfred Novello. Kulturgüter von hohem Rang
Bei den erworbenen Autographen, so die beiden Stiftungen, handele es sich um Kulturgüter von hohem Rang. Die Handschrift der "Nachtgedanken" dürfe geradezu als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft werden. Die Eingangszeilen "Denk ich an Deutschland in der Nacht,/Dann bin ich um den Schlaf gebracht" zählen zu den wohl bekanntesten Versen deutscher Dichtkunst. Besonderer Höhepunkt der Sammeltätigkeit
Im Archiv des Heine-Instituts, in dem heute bereits 60 Prozent aller weltweit bekannten Heine-Handschriften und bedeutende Manuskripte von Robert und Clara Schumann archiviert sind, werden die Briefe dauerhaft einen Platz finden. Für das Heinrich-Heine-Institut und die Heinrich-Heine-Gesellschaft bilden diese Erwerbungen einen besonderen Höhepunkt ihrer Sammeltätigkeit.
Quelle: duesseldorf.de |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 19. Januar 2008 )
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